Google Keep vs Google Tasks: Welche App passt zu dir?

Google Keep vs Google Tasks lässt sich auf eine einfache Frage herunterbrechen: Willst du etwas festhalten oder etwas erledigen? Google Keep eignet sich besser für Notizen, Ideen und Listen. Google Tasks ist dagegen für konkrete Aufgaben gedacht – auf Wunsch mit Datum, Frist, Wiederholung und Unteraufgaben.

Beide Apps sind mit einem Google-Konto kostenlos. Die Entscheidung hängt also vor allem von deiner Arbeitsweise ab und nicht vom Preis. Außerdem werden Erinnerungen aus Keep inzwischen in Google Tasks gespeichert. Ältere Vergleiche der beiden Apps zeigen deshalb oft nicht mehr das vollständige Bild.

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Google Keep vs Google Tasks im Überblick

So unterscheiden sich die beiden Apps bei den wichtigsten Funktionen.

KriteriumGoogle KeepGoogle Tasks
HauptzweckNotizen, Ideen und Listen festhaltenKonkrete Aufgaben verwalten
InhaltstypenText, Checklisten, Bilder, Zeichnungen, AudioTitel, Details, Datum, Fristen, Unteraufgaben
OrganisationLabels, Farben, AnheftenSeparate Aufgabenlisten
Termine und WiederholungenErinnerungen werden über Google Tasks gespeichertDatum, Fristen, Wiederholungen, Unteraufgaben
Kalender und GmailErinnerungen erscheinen über Tasks und Google KalenderAufgaben mit Datum erscheinen im Kalender und sind über die Seitenleiste in Gmail und anderen Google-Apps verfügbar
TeilenAndere Personen können geteilte Notizen bearbeitenPersönliche Aufgabenlisten lassen sich nicht direkt teilen
Größte EinschränkungKein eigenständiger Workflow zur AufgabenverwaltungNur wenige Notizfunktionen
PreisKostenlosKostenlos

Stand: Oktober 2026

Preise und Funktionen können sich ändern. Aktuelle Informationen findest du auf den offiziellen Seiten von Google.

In der Praxis heißt das: Besprechungsnotizen, Ideen und Recherchen gehören in Keep. Eine Aufgabe wie „Überarbeitetes Briefing am Freitag verschicken“ gehört dagegen in Tasks.

So funktionieren Erinnerungen in Google Keep heute

Google hat 2025 damit begonnen, Erinnerungen aus Keep nach Google Tasks zu verlagern. Neue Erinnerungen, die du in Keep anlegst, werden jetzt als Aufgaben gespeichert. Du kannst sie über Keep, Google Tasks und Google Kalender aufrufen und verwalten.

Laut der offiziellen Hilfe zu Google Tasks bedeutet das konkret:

  • Erinnerungen aus Keep erscheinen in Google Tasks und Google Kalender.
  • Aufgaben, die aus Keep stammen, enthalten einen Link zu der ursprünglichen Notiz.
  • Die Notiz selbst bleibt in Keep.
  • Auf Mobilgeräten verschickt Google Keep Erinnerungsbenachrichtigungen nicht mehr direkt. Das übernehmen Google Tasks oder Google Kalender.
  • Ortsbasierte Erinnerungen in Keep sind nicht mehr verfügbar.

Zeitgesteuerte Erinnerungen kannst du in einer Keep-Notiz weiterhin erstellen. Der Unterschied: Die Aufgabenverwaltung hinter der Erinnerung übernimmt jetzt Google Tasks.

Wenn du Keep gezielter für Notizen und To-dos nutzen möchtest, wirf einen Blick in unseren Leitfaden zur Aufgabenverwaltung mit Google Keep.

Welche App solltest du nutzen?

Google Keep eignet sich besser, wenn du vor allem Ideen, Entwürfe, Recherche-Notizen, Bilder, Sprachnotizen, Checklisten oder gemeinsame Notizen festhalten möchtest. Keep unterstützt vielfältigere Inhalte als Tasks und ermöglicht es anderen Personen, an einzelnen Notizen mitzuarbeiten.

Fügst du häufig unformatierten Text oder Notizen in Keep ein? Dann kann dir der kostenlose ByteTony Text Cleaner helfen. Er entfernt überflüssige Leerzeichen, Leerzeilen, Tabulatoren und unnötige Formatierungen, bevor du den Text speicherst.

Google Tasks eignet sich besser, wenn du Aufgaben und Fristen im Blick behalten möchtest. Besonders praktisch ist die App, wenn du ohnehin Gmail und Google Kalender nutzt. Aufgaben lassen sich mit Datum, Uhrzeit, Frist, Wiederholungen und Unteraufgaben versehen.

Ein Beispiel: Als Freelancer sammelst du Notizen aus Kundengesprächen und Ideen in Keep, während du Abgabetermine, Nachfassaktionen und wiederkehrende Arbeiten in Tasks verwaltest.

Solltest du Google Keep und Google Tasks gemeinsam nutzen?

Für viele Nutzer ist es praktischer, beide Apps zu kombinieren, statt sich nur für eine zu entscheiden.

Nutze Keep, um Informationen schnell festzuhalten. Sobald aus einer Notiz eine konkrete Aufgabe wird, kannst du eine Erinnerung hinzufügen. Diese wird in Google Tasks gespeichert und lässt sich dort zusammen mit deinen übrigen Aufgaben und Kalenderterminen verwalten.

So entsteht ein einfacher Workflow:

Keep = Informationen und Ideen

Tasks = Aufgaben und Fristen

Du musst weder all deine Notizen in einen Aufgabenmanager übertragen noch Keep als vollwertige To-do-App verwenden. Beide Apps spielen ihre Stärken am besten aus, wenn du sie für ihren eigentlichen Zweck nutzt.

Fazit

Beim Vergleich Google Keep vs Google Tasks eignet sich Keep besser zum Festhalten und Organisieren von Informationen, während Tasks auf die Verwaltung von Aufgaben und Fristen ausgerichtet ist.

Wenn du hauptsächlich Notizen schreibst, Ideen sammelst oder flexible Listen erstellst, ist Keep die passendere Lösung. Brauchst du Fälligkeitstermine, wiederkehrende Aufgaben, Unteraufgaben und die Anbindung an Google Kalender, bietet Tasks die dafür vorgesehenen Funktionen.

Für viele Nutzer der Google-Produktivitätsapps ist die Kombination am praktischsten: Gedanken und Informationen in Keep festhalten und alles, was erledigt werden muss, in Tasks verwalten.

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